Das Blog des TBG

20. März 2022

Verbandsliga: TBG-Kunstturner erleben bittere Niederlage gegen TV Obergrombach

Filed under: Gerätturnen — Paul Stangenberg @ 17:46

„Wir konnten unsere Leistung nicht abrufen. Es wollte uns einfach nichts gelingen und nach der schweren Knieverletzung von Quirin Warth am Sprung war die Mentalität gebrochen“ resümierte Trainer Paul Stangenberg nach dem Verbandsliga-Heimwettkampf der Gaggenauer Kunstturner gegen den TV Obergrombach.

Der TBG hat sich viel vorgenommen, um gegen den TVO einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt zu gehen. Nach etlichen Corona-bedingten Ausfällen der letzten Wochen, war endlich die Stammmannschaft komplett. So starteten Louis Binz, Georg Nikitin, Patrick Ollhoff, Quirin Warth, Erik Bräuer, Nicolas Schaubhut, Nikolas Weber, Michael Häfele und Paul Stangenberg an den sechs olympischen Geräten.

Bereits am Boden leisteten sich die Benzstätter kleine Fehler und mussten mit 43,15 zu 41,85 das erste Gerät an die Gäste abgeben. Leider wurde das Pauschenpferd wieder wettkampfentscheidend. Das sogenannte Zittergerät machte den Gastgebern viele Schwierigkeiten und die zahlreichen Abgänge und Stürze führten zu hohen Abzügen in der E-Wertung. Mit 29,95 zu 37,40 Punkten konnten die Obergrombacher schon einen deutlichen Vorsprung herausholen.

Der TBG wollte an den nächsten Geräten zur Aufholjagt ansetzen. An den Ringen waren die Übungen von Quirin Warth (11,4) und Louis Binz (11,05) ausschlaggebend für den ersten Geräteerfolg der Gastgeber.

Bester Turner an den Ringen und tragische Figur am Sprung – Quirin Warth (Foto: Verena Koßmann)

Der Schock saß bei allen 45 Zuschauern, den beiden Mannschaften und den Onlinezuschauern tief, nachdem sich Quirin Warth bei der Landung seines Tsukaharas das Knie verdrehte. Mittels Rettungswagen wurde er ins Krankenhaus gebracht und fällt die restliche Saison aus.

Leider war dann die Konzentration für das Wettkampfgeschehen bei den Gaggenauer nicht mehr vorhanden. So ging auch der Sprung und vor allem der Barren an die Gäste. Zu viele Leichtsinnsfehler schlichen sich ein.

Am Reck konnten der TBG nochmals zeigen, dass das Königsgerät zu den Stärken der Gaggenauer in dieser Saison zählt. Mit 36,25 zu 26,80 Punkten gewannen sie das letzte Gerät.

Am Ende gewannen die Obergrombacher verdient mit 236,85 zu 223,10 Punkten. Dem TBG blieben einzig zwei Geräteerfolge an diesem unglücklichen Wettkampftag.

Am kommenden Samstag müssen die Gaggenauer zum Aufstiegskandidaten FC Viktoria Hettingen.

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